SAMMLUNG
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Im Zwischengeschoss des Museums befindet sich ein Bereich, der grundlegend neu gestaltet wurde und auf den Recherchen einer Arbeitsgemeinschaft von Kurator*innen des Hauses beruht. Am Beispiel von neun Personen und entlang historischer Ereignisse beleuchtet die multimediale Dokumentation, die im Zwischengeschoss verortet ist, die Situation von Kunst und Künstler*innen im Nationalsozialismus.
Julius Osman, Kurator Sprengel Museum Hannover: „Die schmerzlichen Lücken, die die Diktatur gerissen hat, sind in einem Museum, das moderne Kunst zeigt, besonders spürbar. Mit dem Ausstellungsbereich haben wir uns den zwölf Jahren der Gewaltherrschaft und ihren Auswirkungen auf das Leben ausgewählter Personen und Institutionen gewidmet. Nicht zuletzt wird hier auch die eigene Sammlungsgeschichte transparenter. Die ungewöhnliche Ausstellungsarchitektur von Karsten Weber und dem Team von neospektiv vermittelt zudem auf eindrucksvolle Weise, dass wir beim Blick auf die Geschichte Teil der Erzählung sind.“
Publikation
In der Reihe „Beiträge zur Sammlung“ erscheint der von Julius Osman herausgegebene Band XV unter dem Titel „Kunst und Künstler*innen in Hannover im Nationalsozialismus“. Die Texte beruhen auf den Wandtexten der musealen Präsentation, an der die Kurator*innen Annette Baumann, Karin Orchard, Julius Osman, Isabel Schulz (Redaktion) und Paula Schwerdtfeger beteiligt waren.
Ausstellungsgestaltung Zwischengeschoss: Karsten Weber Studio und neospektiv (Anne-Cathrine Mosbach, Lara Bechauf-Nguyen, Felix Obermaier), Düsseldorf

