Stiftungen

Sprengel Museum HannoverSprengel Museum Hannover
Die Sammlung von Margrit und Bernhard Sprengel und ihre Schenkung an die Stadt Hannover war der Ausgangspunkt für das Sprengel Museum Hannover, ein Museum, das inzwischen in der internationalen Spitzenklasse rangiert.

Ohne die früh in Verträgen bekundete Bereitschaft der Landeshauptstadt Hannover und des Landes Niedersachsen, dieses Museum auf professioneller Ebene führen zu wollen, hätte es für den Bestand und die Ausrichtung des Museums wenig Entwicklungsmöglichkeiten gegeben. Über die 30 Jahre des Bestehens haben sich enge Verbindungen mit weiteren Sammlern, Leihgebern, Stiftern und diversen Initiativen ergeben. Wer heute über das Sprengel Museum Hannover redet, meint die Sammlung in ihrer Gesamtheit, unter ihnen die wichtigen Stiftungen, die im Bestand des Hauses mit hochkarätigen und zum Teil sehr umfangreichen Leihgaben vertreten sind.

Die maßgeblichen Unterstützer von Ausstellungen, wie die Niedersächsische Lottostiftung, die E.O.N. Energie, die Stiftung der Volks- und Raiffeisenbanken und nicht zuletzt die Stiftung Ahlers Pro Arte haben in den letzten Jahren viele wichtige Projekte ermöglicht. Auch kam das Museum in den letzten Jahren in zum Teil außergewöhnlich umfangreichem Maße in den Genuss von Schenkungen. Hier sei zum einen an das große Konvolut von Arbeiten Niki de Saint Phalles erinnert, das seit 2000 die Bestände des Hauses beträchtlich erweitert, oder zum anderen an die großzügige Schenkung der Sparkasse Hannover, die ihre „Sammlung Neue Sachlichkeit Hannover“ dem Museum 2006 zukommen ließ. Ebenso sind aus privatem Besitz wunderbare Werke in das Sprengel Museum Hannover übergegangen, wie etwa von Gerda Garve aus Hamburg oder Gunda-Anna Gleichmann-Kingeling aus Hannover. Seit 2001 ist die Kurt und Ernst Schwitters Stiftung mit ihren umfangreichen Beständen im Sprengel Museum Hannover beheimatet. Als Dauerleihgabe übergab die Rudolf Jahns Stiftung im Jahr 2003 ihren gesamten Werkbestand dem Sprengel Museum Hannover. Wichtige Dauerleihgaben kommen des Weiteren aus dem Nachlass Robert und Ella Bergmann-Michel, der Sammlung Wolf und Ursula Hermann, der Familie Felixmüller und der Familie Watenphul. Auch die Erben Winter-Rust haben eine größere Dauerleihgabe in unser Museum gegeben, ein Hongkonger Privatsammler stellt wechselnde Dauerleihgaben aus dem Bereich Malerei seit den 1960er Jahren bereit. Des Weiteren sind das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (mit dem Archiv Heinrich Riebesehl) oder der Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im Bundesverband der deutschen Industrie e. V. als Dauerleihgeber zu nennen. Zahlreiche Legate sind dem Sprengel Museum Hannover zugekommen; stellvertretend seien hier für viele andere ein Gemälde von Carl Buchheister von Irmgard Vopelius erwähnt oder das großherzige Vermächtnis eines Gemäldes von Kurt Schwitters aus dem Jahr 1937 von der verstorbenen Roswitha von Bergmann aus Düsseldorf.

Ohne die vielfältigen Aktivitäten dieser Liebhaberinnen und Liebhaber der Kunst, ohne die Bereitschaft, auch in Zeiten knapper Mittel ein Museum in seiner engagierten Arbeit zu unterstützen, wären viele Initiativen der vergangenen Jahre nicht zu realisieren gewesen. Ambitionierte Projekte, etwa das Werkverzeichnis von Kurt Schwitters, haben die Unterstützung der genannten Stiftungen ebenso erfahren wie viele Ausstellungen und die Sammlungen des Hauses. Nur so ist es möglich gewesen, über die Jahre immer weiter in der ersten Liga der internationalen Museen zu spielen. Unseren Sammlern und Stiftern, unseren Mäzenen und Leihgebern sei herzlich gedankt.
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