Die Schenkung „Sammlung Neue Sachlichkeit“ der Sparkasse Hannover

Sprengel Museum HannoverSprengel Museum Hannover
Die Sparkasse Hannover, die über Jahre eine Sammlung über die Kunst der Neuen Sachlichkeit in Hannover zusammengetragen hatte, übergab 2006 rund 16 Gemälde und 71 Arbeiten auf Papier dem Sprengel Museum Hannover. Die Sammlung ist im Dialog und im Kontext mit der hiesigen Kunstszene und ihren überlebenden Künstlerinnen und Künstlern gewachsen.

Die Neue Sachlichkeit war eine Kunstrichtung der 1920er Jahre, die thematisch eng mit der Gesellschaft der Weimarer Republik verbunden war. Sie hatte ein großes Interesse an der Lebenswirklichkeit der Menschen in der Stadt und an den kleinen Dingen des Alltags. Sie war einer Typologie auf der Spur, mit deren Hilfe gesellschaftliche Verhältnisse, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge ebenso sichtbar wurden wie die Topografie der wachsenden Industriestädte.

In Hannover entstand die Neue Sachlichkeit erst im Laufe der 1920er Jahren und wurde von einer Gruppe sehr junger Künstlerinnen und Künstler getragen. Zu ihren Vertreterinnen und Vertretern gehörten u. a. Fritz Burger-Mühlfeld, Friedrich Busack, August Heitmüller, Grethe Jürgens, Hans Mertens, Gerta Overbeck, Karl Rüter, Edgar Scheibe, Ernst Thoms und Erich Wegner.
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Ernst Thoms
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Hans Mertens
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