Die den beiden vorgestellten Editionen zugrunde liegenden künstlerischen Arbeiten entstanden in einer Phase hitziger kunst- und gesellschaftstheoretischer Debatten in der jungen UdSSR, in denen das fotografische Schaffen Alexander Rodtschenkos (1891–1956) eine zentrale Rolle einnahm. Im ‚Epizentrum der Moderne’ Moskau wurde die Bedeutung des Transnationalen in der Avantgarde ebenso heftig diskutiert wie das gesellschaftliche Selbstverständnis des Künstlers und die Rolle des Faktischen in den visuellen Medien.
Die Ausstellung bietet Anlass und Möglichkeit, die diesen Debatten zugrunde liegenden Fragen aus heutiger Perspektive zu bedenken.
Alexander Rodtschenko
Photographien und Photocollagen
Verlag der Kunst Dresden 1979
Alexander Rodtschenko
Schwarz und Weiß
Edition Arkana, Göttingen 1989
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Die Ausstellung bietet Anlass und Möglichkeit, die diesen Debatten zugrunde liegenden Fragen aus heutiger Perspektive zu bedenken.
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